Um zu verhindern, dass deine KI-generierten Texte rasch als maschinell erstellt erkannt werden, empfiehlt es sich, sie vor der Veröffentlichung umzuschreiben. Zahlreiche KI-Tools bieten integrierte Funktionen, um KI-Texte anzupassen und natürlicher wirken zu lassen. Alternativ kannst du auch auf meine erprobten Prompt-Templates zurückgreifen. In diesem Artikel zeige ich dir zwei effektive Methoden, um deine Inhalte authentisch und menschlich klingen zu lassen.
In diesem Artikel zeige ich dir zwei Möglichkeiten, wie du deine KI-generierten Texte einfach „vermenschlichen“ lassen kannst.
KI-Umschreiber im Vergleich
| Name | Qualität | Kostenlose Version | Preis pro Monat |
|---|---|---|---|
| ChatLLM* | Sehr gut | Ja | $ 12.95 |
| Claude | Gut | Ja | $ 7.99 |
| ChatGPT | Sehr gut | Ja | $ 10.00 |
| Neuroflash* | Gut | Ja | $ 13.99 |
| Perplexity | Gut bis sehr gut | Ja | $ 9 |
Vergleich der besten KI-Umschreiber: Qualität, Funktionen und Preise im Überblick
ChatLLM – Leistungsstarkes Tool zur Individualisierung von KI-Texten

Das KI-Tool ChatLLM* ist bei mir seit 3 Monaten im Einsatz, und ich bin bisher sehr zufrieden. Du kannst eigene Chatbots erstellen und so personalisieren, dass die KI-Texte deinem eigenen Schreibstil ähneln. Perfekt, wenn du keine generischen KI-generierten Texte veröffentlichen willst.
Du bekommst Zugriff auf insgesamt 18 verschiedene Sprachmodelle. Dazu gehören beispielsweise Grok, Deepseek, GPT-Modelle, Claude-Modelle und weitere. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dass du mithilfe von ChatLLM KI-Bilder mit DALL-E, Flux und anderen Bilder-KIs erstellst. Zugriff auf KI-Videogeneratoren wie Kling AI, Luma Labs und Co. gibt es auch, auch wenn diese Funktionen dir nicht beim Umschreiben von KI-Texten behilflich sind.
Ein weiterer Vorteil von ChatLLM ist, dass du über die Humanize-Funktion die KI-generierten Antworten beeinflussen kannst. Beispielsweise kannst du angeben, ob die Texte nicht von KI-Detektoren erkannt werden sollen oder ob der Text professionell und akademisch klingen soll. Falls keine der Optionen dir weiterhilft, kannst du immer noch deine eigenen Anweisungen angeben.

Claude – Fortschrittliche KI für natürliche Textumformulierung

Meiner Erfahrung nach gehören die Claude-Modelle wie Claude Sonnet 3.5 zu den besten Sprachmodellen. Dies gilt sowohl für das Schreiben von KI-Texten, SEO-freundlichen Artikeln als auch für das Erstellen von Python-Code. In Claude gibt es keine eingebaute Funktion, um KI-Texte direkt umschreiben zu können.
Jedoch kannst du sogenannte Projects anlegen inklusive Dateien und Custom Instructions. Ich hatte beispielsweise ein Projekt, bei dem ich Blogartikel hochgeladen habe mit der Anweisung, dass die Texte in demselben Schreibstil geschrieben werden sollen. Das Ergebnis war in den meisten Fällen bereits gut genug, und ich musste nur noch Kleinigkeiten anpassen.
ChatGPT

Mit ChatGPT hast du die Möglichkeit, eigene Custom GPTs zu erstellen, die den generierten Text präzise an deine Vorgaben anpassen. Das Ergebnis ist vergleichbar mit Claude, wenngleich ich persönlich den natürlicheren Klang der von Claude erzeugten Texte bevorzuge. Auch wenn du einen Zero-Shot-Prompt verwendest, liefert ChatGPT solide Ergebnisse, die sich ideal für den Prozess des ‚KI Text umschreiben‘ eignen.
Neuroflash
Neuroflash* ist ein deutscher KI-Textgenerator und baut auf den GPT-Modellen von OpenAI auf. Der entscheidende Vorteil von Neuroflash ist die Benutzeroberfläche sowie die zahlreichen Prompts für das Umschreiben von KI-Texten. Weiterhin gibt es den sogenannten Brand Hub. Mit diesem Brand Hub* kannst du die von Neuroflash KI-generierten Texte optimieren. Das Prinzip ist ähnlich zu den Custom GPTs von ChatGPT und Projects von Claude. In meinem Neuroflash-Erfahrungsbericht erfährst du, ob sich Neuroflash lohnt und welche Vor- und Nachteile es gibt.
Perplexity

Perplexity ist eine KI-basierte Suchmaschine, die auf verschiedenen Sprachmodellen wie Claude und GPT aufbaut. Du kannst in Perplexity die KI-Texte nach deinen Bedürfnissen anpassen. Wenn du mit diesem KI-Tool eine Recherche durchführst, kannst du sicherstellen, dass die generierten Antworten sich vom Wortlaut der ursprünglichen Quellen unterscheiden. Dies ist besonders nützlich, wenn du SEO-freundliche Inhalte erstellen möchtest.
Prompts für menschliche KI-Texte
Die nachfolgenden Prompts sind universell einsetzbar und funktionieren mit verschiedenen Sprachmodellen. Es ist oft hilfreich, wenn du die Texte mehrmals umschreiben lässt.
Du bist ein Experte für das Verschleiern von KI-generierten Texten. Deine Aufgabe ist es, den folgenden Text so umzuschreiben, dass er von KI-Erkennungstools nicht als maschinell erstellt identifiziert werden kann. Beachte dabei:
- Verwende bewusst kleine Rechtschreib- und Grammatikfehler, die Menschen typischerweise machen (z.B. versehentliche Kommas, gelegentliche Tippfehler)
- Baue unerwartete Gedankensprünge ein, die für KI untypisch sind
- Füge persönliche Zweifel oder widersprüchliche Überlegungen ein („Wobei… wenn ich so drüber nachdenke…“)
- Nutze regional-spezifische Ausdrücke oder Dialekt-Einschübe
- Verwende ungewöhnliche, aber menschlich nachvollziehbare Wortschöpfungen
- Integriere spontane Ausrufe oder emotionale Reaktionen („Boah!“, „Krass, oder?“)
- Füge Stream-of-Consciousness-Elemente ein, die für KI schwer zu replizieren sind
Ursprünglicher Text:
[TEXT EINFÜGEN]
Gewünschter Stil:
[STIL-VORGABEN EINFÜGEN – z.B. „casual“, „akademisch aber persönlich“, „blog-style“]
Zielgruppe:
[ZIELGRUPPE DEFINIEREN]
Wichtig: Der Text soll nicht „künstlich menschlich“ wirken, sondern authentische Unregelmäßigkeiten und Eigenheiten aufweisen, die typisch für menschliche Autoren sind. Behalte dabei die fachliche Korrektheit bei, aber verlasse die perfekte KI-Struktur.
Analysiere zunächst diesen von mir geschriebenen Text, um meinen persönlichen Schreibstil zu verstehen:
Mein Referenztext (selbst geschrieben):
[HIER EINEN EIGENEN TEXT EINFÜGEN, DEN DU SELBST GESCHRIEBEN HAST]
Basierend auf diesem Beispiel meines Schreibstils, überarbeite den folgenden Text so, dass er sich anhört, als hätte ich ihn geschrieben. Achte dabei besonders auf:
- Meine typischen Satzkonstruktionen
- Meine bevorzugten Ausdrücke und Formulierungen
- Meinen charakteristischen Sprachrhythmus
- Meine Art, Argumente aufzubauen
- Meine üblichen Übergangsphrasen
Zu überarbeitender Text:
[HIER DEN ZU ÜBERARBEITENDEN TEXT EINFÜGEN]
Der neue Text sollte sich so natürlich und authentisch anfühlen, als hätte ich ihn selbst verfasst. Behalte dabei meine persönlichen sprachlichen Eigenheiten bei.
Du bist ein erfahrener Redakteur mit Expertise im Überarbeiten von Texten. Deine Aufgabe ist es, den folgenden Text natürlicher und authentischer klingen zu lassen. Dabei solltest du:
- Variierende Satzlängen verwenden
- Umgangssprache geschickt einbauen
- Persönliche Perspektiven einfließen lassen
- Emotionale Nuancen hinzufügen
- Füllwörter strategisch einsetzen
- Authentische Beispiele aus dem echten Leben einbauen
- Den Text weniger formal und technisch gestalten
Behalte den ursprünglichen Inhalt und die Kernaussagen bei, aber formuliere sie so um, dass sie sich wie von einem Menschen geschrieben anhören. Der Text sollte lebendig und engagierend sein, ohne dabei gekünstelt zu wirken.
Fazit
Nach meinen Erfahrungen zählen die Claude-Modelle, wie etwa Claude Sonnet 3.5, zu den fortschrittlichsten Sprachmodellen für die Erstellung natürlicher KI-Texte. Obwohl Claude keine direkte Umschreibfunktion integriert hat, kannst du durch das Anlegen von Projekten mit individuellen Dateien und Custom Instructions den Schreibstil gezielt anpassen.
So konnte ich beispielsweise Blogartikel so bearbeiten lassen, dass sie den ursprünglichen Stil beibehalten – ein großer Pluspunkt beim ‚KI Text umschreiben‘, der meist nur minimale Nachbearbeitung erforderte.Wenn es schnell gehen muss, helfen dir die bereits genannten Prompts für den ersten Moment weiter.